Golfcaddy
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Vorab ein kleiner Exkurs zum Begriff Golfcaddy:
Golf und Caddy! Zwei Begriffe, die im Grunde immer miteinander in Verbindung gebracht werden. Sogar Golf Laien wissen in aller Regel mit dem Begriff Golfcaddy etwas anzufangen.
Wenn zu früheren Golfzeiten der Caddy ausschließlich eine Person war, so hat sich dies die letzten Jahrzehnte stark gewandelt. Heutzutage gilt der Caddy zwar nach wie vor als der treue Begleiter in Person hauptsächlich der Golf Tour Professionals, dennoch findet man ihn auch in Golf Urlaubsressorts oder auf renommierten Golfplätzen der Welt, wie z.B. in St. Andrews Scottland und vielen weiteren Golfplätzen der Welt.
Wenn der gemeine Golfer nicht gerade im Urlaub ist oder 10 Jahre auf eine Tee – Time in St. Andrews wartet und vom Golfcaddy spricht, dann meint er damit in der Regel seinen Golfwagen. Hinlänglich bekannt auch als Golftrolley. Die korrekte Bezeichnung aus dem Amerikanischen wäre Golfcart oder Golfbuggy. In Deutschland jedoch haben sich die Begriffe Golfcaddy oder Golftrolley schon so miteinander verschmolzen, dass mittlerweile ein jeder Golfspieler weiß, um welches Gefährt es sich bei dem Golfcaddy handelt. Anbei einmal die gängigen Bezeichnungen, mit denen sich jeder Golf Einsteiger früher oder später auseinander setzen wird.
Begrifflichkeiten:
Der Caddy Nach wie vor der persönliche Begleiter und Berater vor allem der Golf Tourspieler. Im Ausland und auf schwierigen, ungewohnten Plätzen ebenso regelmäßig anzutreffen. Er hilft bei der Entscheidung den richtigen Schläger zu finden und die Grüns zu lesen.
Das Golf Cart auch Golfcart oder Cart genannt: Ein Fahrzeug zum darin sitzen, überdacht zum Fahren wie mit dem Auto. Ausgestattet mit vier Rädern und Lenkrad. In aller Regel mit Elektroantrieb. Zur Zeit hauptsächlich angetrieben durch Bleigel Batterien. Was im Grunde nicht schlecht ist, da durch das enorme Eigengewicht der Bleiakkus der Schwerpunkt tief unten liegt und der Golfwagen somit relativ stabil steht, auch am Hang. Zumeist Platz für zwei Personen und am Heck noch Befestigungsmöglichkeiten für zwei Golfbags. Eine schöne Sache, wenn der Golf Parcours hügelig ist und weite Strecken von Abschlag zu Abschlag zu überwinden sind. Aber auch ideal für Golferinnen und Golfer, die sich sehr schwer tun, 18 Loch am Stück auf einer Meisterschaftsanlage zu Fuß zu spielen.
Der Golfcaddy auch in Form von Kaddy, Caddie oder Caddy zu finden. Neue, aktuelle Bezeichnung unter Golfern, die Ihre Golfbags nicht tragen möchten, sondern lieber ziehen oder schieben möchten. Sogenannte Handwagen oder Hand Trolleys. Alternativ gibt es den Golfcaddy auch mit Elektroantrieb für noch effizienteres Golfen, um Kraft und mentale Power sowie Konzentration vor allem für die letzten Löcher zu sparen. Diese bezeichnet man dann als Elektro Golfcaddy oder Elektro Golftrolley. Elektro – Golfcaddys gibt es angetrieben mit den relativ schweren Bleigel Batterien oder den wesentlich leichteren, leistungsstärkeren Lithium Ion Golf Akkus. Während die Bleigel Akkus rund 10kg auf die Wage bringen, kommen die Gegenspieler auf Lithium Ion Basis mit nur einem Fünftel bis ein Drittel des Gewichtes der Bleigel Akkus aus. Und das bei konstanterer und kraftvoller Leistung, was am Ende auch entspannter für den Golfer und die Golferin ist.
Der Golftrolley auch in Form als Trolley oder Trollie bekannt. Gleiche Bezeichnung wie „Golfcaddy“, wird jedoch häufiger mit Handwagen als mit Batterie betriebenen Caddys in Verbindung gebracht. Es gehen jedoch beide Bezeichnungen.
Für welchen Spielertyp, welchen Golfcaddy?
Golfspieler argumentieren häufig, dass sie noch nicht so lange spielen und ein Golfwagen „im Moment“ noch kein Thema sei. Man trägt dann lieber über 18 Loch die rund 10 – 20kg auf dem Rücken und wundert sich nach Loch 14 – 15, warum die Physis im Vergleich zu den Flightpartnern, die ziehen, schieben oder elektrisch unterwegs sind, wesentlich konstanter und gelassener ist.
Gleich ob Einsteiger oder ambitionierter Spielertyp, die Argumente legt sich jeder, wie es gerade passt. So möchte der Beginner nicht unnötig auffallen und der Sportliche Golfer möchte sich nicht der „Blöße“ und des „Spottes“ hingeben, mit einem Golfcaddy auf dem Platz zu fahren. Am Ende stellt sich jedoch die Frage: Wer hat noch Reserven und somit auch die mentale Stärke, wenn es zählt? Manchmal ist es das „Zünglein an der Waage“, das den erforderlichen Putt zum Turniersieg bringt. Dabei ist es ganz einfach, wenn auch am Anfang etwas unübersichtlich, den richtigen Golfwagen / Golfcaddy für sich zu finden.
Vorab sollte man sich als Konstitutionstyp so objektiv wie möglich einstufen. Also ganz einfach, die körperliche Fitness, das Alter, evtl. Beschwerden, sprich die Physis durchleuchten. Als weiterer und durchaus wesentlicher Punkt bei der Auswahl des passenden Trollies ist der Golfplatz. Von recht flachen Parcours bis enorm hügelige gar bergige Fairways, von leicht bis anspruchsvoll ist hier alles drin. Auch hier gilt es für sich Überlegungen anzustellen und gerne auch die Plätze ins Kalkül einbeziehen, die gegebenenfalls zum Wochenendtrip gehören.
Sportliche Golfer aber auch die Gelegenheits-Golfer finden Lösungen mit folgenden Varianten:
Handtrolleys bzw. Handwagen teilen sich in zwei Kategorien:
3-Rad Golftrolleys nur zum Schieben, somit auch Push Trolleys genannt. Markenmodelle aus Edelstahlmodelle wie die JuCad Edition 2-Rad Serie oder der TiCad Andante aus Titan haben sich sehr bewährt. Langlebig und robust, sowie zeitlose Klassiker. Aus der Reihe der Kompakt Handwagen zum Falten ist der Clicgear wegen seiner Robustheit und Standfestigkeit zu empfehlen. Ausserdem gibt es den Clicgear jedes Jahr in trendigen Farben, was Abwechslung ins Spiel bringt. Etwas günstiger, dennoch stabil und noch schneller gefalten ist der Spalding SP1 aus dem Hause Clicgear. Der Bag Boy Mini GT besticht durch seine gesamte Kompaktheit und gilt als Klassiker im Faltwagen Segment.
Der Vorteil der Dreirad Variante ist, dass diese durch das 3. Rad vorne, wesentlich besser und stabiler stehen, vor allem am Hang. Hierbei empfiehlt es sich nach einem Golftrolley mit mechanischer Feststellbremse Ausschau zu halten. Weiterhin empfinden viele Sportler das Schieben im Vergleich zum Ziehen als angenehmer, da effektivere Kraftübertragung und gelenkschonender als bei den reinen Zweirad Gegenspielern. Das Hinterherziehen des 2 Rad Trolleys ist für Schultergeplagte und Menschen, die zu Verspannungen im oberen Rücken u. Schultern (Trapez, Deltoid, Latisimus Dorsi) neigen eher ungünstig.
2-Rad Golftrolleys zum Ziehen UND Schieben geeignet. Kompakter geht´s nimmer, kann man fast sagen. Allerdings ist die Auswahl hier etwas beschränkt, wenn man auf Nachhaltigkeit und Stabilität setzen möchte. Der Markt ist zwar voll mit unzähligen Billigtrolleys zwischen 30,- und 60,- Euro, praktisch, elegant und stabil ist jedoch etwas anderes. Für den Anfang, wenn man nicht tragen mag und nur kleinen Runden geht sicherlich ein erster Start. Wer es jedoch ambitionierter angeht, sollte sich hier gut beraten lassen und im Zweifel auf das stabilere und praktischere Gerät zurück greifen.
Die
2-Rad Golfcaddys sind noch leichter, kompakter und meist schnell
aufgebaut und finden nahezu überall Platz. Zum Transport mit dem
Sportwagen und dem Cabrio sind die meisten JuCad Zweirad Handwagen wie zum Beispiel der JuCad Carbon 2-Rad oder der TiCad Star zum Beispiel hervorragend geeignet. Faltvarianten
wie zum Beispiel der Spalding SP1, Bag Boy oder Clicgear 3.0
sind dagegen preislich sehr attraktiv. Viele mögen auch den
universellen Einsatz, denn „einen 2-Rad Wagen kann ich ziehen und
wenn mir das zu anstrengend wird, dann schiebe ich eben den Handwagen
vor mir her“. So berichten unsere Kunden. Ein guter Ansatz, wenn
der Platz nicht ganz so hügelig ist. Ansonsten droht Gefahr, dass
die 2-Rad Varianten gerne ins Ungleichgewicht kommen und beim Abstellen umkippen.
Für anspruchsvolle Fairways, Viel-Golfer und Turnierspieler, aber auch für Spielerinnen und Spieler mit körperlichen Beschwerden empfehlen wir folgende Varianten:
Zweirad E-Caddys, wie zum Beispiel vom Hersteller Emotion oder von TiCad das Modell Earlybird. Zwar hat man auch hier dauerhaft die Hand am Wagen, der Wagen selbst jedoch fährt elektrisch und somit entfällt keine oder nur sehr geringe Kraft auf das Ziehen oder Schieben.
Die 2-Rad Elektrocaddys verlieren jedoch immer mehr an Bedeutung, da die aktuellen 3 Rad E-Caddys wesentlich standfester und einfacher im Handling sind.
Auswahl des passenden Elektro Golfcaddys:
Bei Kauf von Golfcaddys gibt es eine goldene Regel, die wir unseren Kunden, Interessenten und Golfern seit vielen Jahren mit auf den Weg geben: „Billig gekauft ist teuer bezahlt“
Hierbei geht es nicht um „Wucherpreise“, die auf dem Caddymarkt ohnehin nicht zu finden sind, eher das Gegenteil ist der Fall. Wer jedoch nur nach dem Prinzip „egal, hauptsache billig“ oder „Geiz ist geil“ einkauft oder sucht, wird früher oder später (eher früher) sein Leid klagen. Unsere Erfahrung im Bereich der Golfwagen vor allem der Elektro Golftrolleys seit fast 10 Jahren hat gezeigt, dass jeder Wagen seinen Preis hat. Ein E-Caddy für € 399,- ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mit einer Li-Ion Batterie ausgestattet. Und falls doch, dann ist diese nach aktuellen Qualitätsstandards in rund einem Jahr defekt. Eine Pauschalaussage, die in weit über 80% unserer Erfahrungen eintritt. Der Wagen mag als vermeintliches „Schnäppchen“ gelten, doch in diesem Preissegment ist weder mit einer ordentlichen Bleigel Batterie und schon gar nicht mit einem annehmbaren Lithium-Ion Akku zu rechnen. Nur zur Klarheit: Ein Markenakku (Bleigel) nach deutschen Qualitätsstandards wie z.B. der Marke Sonnenschein kostet zwischen € 165,- bis € 185,-. Li-Ion Markenakkus gar zwischen 300,- bis 500,- Euro. Die Hälfte bis zum kompletten Preis des Akkus des Caddypreises läge also bei den Akkus? Bei diesen sog. Billigangeboten, Conterfeits oder Eigenimporten ist guter Rat teuer: Finger weg! Ein vermeintlicher Li-Ion Akku wird da schnell zum „Gel-Akku“. Hier lässt man den Begriff „Blei“ vor dem „Gel“ einfach mal außen vor. Da mittlerweile auch die Golfer über die Unterschiede zwischen Li-Ion Leichtbauakkus und Blei-Gel Akkus informiert sind. Aber eben leider nicht alle. Somit lässt sich auch der Rest eines Elektro Golfcaddys in der Preislage unter 400,- Euro nicht mit einem Wagen um die 1.000,- vergleichen. Der Wagen für € 1.000,- wiederum ist nicht vergleichbar mit Wagen um die 2.000,- Euro etc. Ob man es glaubt oder nicht, auch und vor allem das Premiumsegment wie TiCad oder JuCad hat seine Berechtigung. In Zeiten der „Einweg- und Wegwerfmentalität“ finden Titancaddys mehr Zuspruch denn je. Nahezu unverwüstlich, enorm leicht, hochwertigste Handarbeit kombiniert mit präziser CNC Technik nach westeuropäischen Standards sind gefragter als je zuvor. Wer einfach nur entspannt golfen möchte mit dem guten Gefühl einen absolut treuen Begleiter mit auf der Piste zu haben, der wird früher oder später an einem Markencaddy nicht vorbeikommen. Und erst recht nicht an einem JuCad oder TiCad. Warum wir dazu stehen ist ganz einfach erklärt: Unsere mit Abstand zufriedensten Kunden fahren entweder TiCad oder JuCad. Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit spielen hier die wesentliche Rolle. Das ist vielen Golferinnen und Golfern wichtiger, als das Schnäppchen an der Ecke. Und: Viele haben im Vorfeld eben genau mit diesen vermeintlichen Schnäppchen Ihre Erfahrung gesammelt und dann schlussendlich eine, wie wir meinen sinnvolle Entscheidung getroffen.
Dabei gibt es auch preiswerte Elektrotrolleys, die halten, was sie versprechen. Motocaddy als ein Vertreter der faltbaren Kompaktcaddys mit den Modellen Motocaddy S1 und Motocaddy S3 ist ein erfahrener und langjähriger Hersteller, der gleichfalls wie Powakaddy mit seiner Freeway Baureihe sein Preis-Leistungsverhältnis sinnvoll einsetzt. Gleiches gilt für den sehr erfolgreichen Youngster SmartE von Agent Golf. Ein tolles Produkt mit viel Raffinesse und kompakten Staumaßen. Diese Modelle in der Kategorie um die 1.000,- Euro sind mit den wichtigsten Features ausgestattet wie zum Beispiel Distanzfunktionen, Freiläufe, teilweise Display und Bergabbremse, je nach Modelltyp.
Ist
man bereit etwas mehr auszugeben, gibt es Leistungsstarke Modelle von Kiffe, wie zum Beispiel den Kiffe Travel Pro oder den Easymotion von
Emotion, leichter als die genannten Vorgänger, aber nicht so leicht
wie Vollcarbon- oder Titancaddys. Die hochwertigen Marken Golfcaddys sind dann bereits mit Tempomatfunktion ausgestattet, halten also konstant die vorgegebene Geschwindigkeit bergauf und bergab. Man kann somit generell sagen: Je
leichter ein Golfcaddy ist, um so hochpreisiger wird dieser sein. Gleiches
gilt im Grunde für die Kompaktheit. Mini Staumaße wie beim JuCad
Drive SL Travel oder beim TiCad Goldfinger Compact schlagen sich im
Preis nieder. Doch auch die Gesamtqualität nimmt letztlich zu. Von
hochwertigen Batterie Markenzellen auf Li-Ion Basis bis zum Einsatz Deutscher bzw. Schweizer Getriebe in Antriebsröhren verbaut, mit bürstenlosen, kontaktfreien
Hochleistungsmotoren. Für den Endkunden erschließen sich diese
technischen Details häufig nur am Rande. In der Summe
jedoch sind diese Feinheiten das I-Tüpfelchen für einen perfekten
Caddy. … Und davon gibt es nicht viele.
Hier ein paar Beispielbilder für Golfcaddys :